{"id":548,"date":"2018-12-26T06:34:04","date_gmt":"2018-12-26T06:34:04","guid":{"rendered":"https:\/\/stanislavstratiev.org\/library\/?page_id=548"},"modified":"2019-04-23T15:27:26","modified_gmt":"2019-04-23T15:27:26","slug":"diese-weise-schwarze-welt","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/stanislavstratiev.org\/library\/?page_id=548","title":{"rendered":"Diese wei\u00dfe schwarze Welt"},"content":{"rendered":"<p>Es war ein ganz gew\u00f6hnlicher Tag, ob allerdings ein Dienstag oder ein Mittwoch, das kann ich nicht mit Sicherheit sagen.<br \/>\nHeutzutage kann man \u00fcberhaupt nichts mit Sicherheit behaupten.<br \/>\nOft sieht etwas anfangs wie ein Dienstag aus, es besitzt alle Merkmale eines richtigen Dienstags, und man glaubt, es sei ein Dienstag. Man ist sogar bereit, es zu beschw\u00f6ren.<br \/>\nAber man beschw\u00f6rt es nicht.<br \/>\nMan wartet ein bisschen, es vergeht einige Zeit, und pl\u00f6tzlich stellt sich heraus, dass jenes Etwas tats\u00e4chlich kein Dienstag war, obgleich es alle entsprechenden Anzeichen aufzuweisen hatte &#8211; sie waren nur \u00e4u\u00dferlich gewesen.<br \/>\nJetzt erinnert man sich, dass einem die Sache auch selbst schon verd\u00e4chtig vorgekommen war &#8211; da ist etwas angeblich ein Dienstag, es tut so, als sei es ein Dienstag, doch wenn man n\u00e4her hinschaut, dann sieht\u2019s nur so aus. Die \u00c4hnlichkeit ist verbl\u00fcffend, aber die Merkmale sind eben doch nur \u00e4u\u00dferlich.<br \/>\nUnd aus diesen Gr\u00fcnden kann ich nicht sagen, ob jener Tag, an dem ich das Schaf auf der Weide sah, ein Dienstag war.<br \/>\nZumindest war ich im Augenblick sicher, ein Schaf zu sehen, aber beschw\u00f6ren w\u00fcrde ich es trotzdem nicht.<br \/>\nIch kann nur erkl\u00e4ren, dass jenes Etwas gewisse Merkmale eines echten Schafes besa\u00df, eines von denen, die als solche zu bezeichnen wir gewohnt sind.<br \/>\nAber ob es in der Tat ein Schaf war oder etwas anderes, daf\u00fcr kann ich mich nicht verb\u00fcrgen.<br \/>\nMan wird zugeben, dass es f\u00fcr einen Einzelmenschen zu viel ist, eine solche Verantwortung zu \u00fcbernehmen.<br \/>\nAlso tue ich es auch nicht.<br \/>\nUnterstellen wir aber mal &#8211; ohne es zu beschw\u00f6ren &#8211; dass jener Tag ein Dienstag war und ich ein Schaf gesehen habe, so bin ich in der Lage zu sagen, dass es auffallend sittsam \u00fcber die Wiese lief und sch\u00fcchtern jeweils ein oder zwei Halme zupfte, wobei es sich bem\u00fchte, nicht zu schmatzen.<br \/>\nIn einer Gemeinschaft muss man die Regeln der Nahrungsaufnahme beachten. Das Messer geh\u00f6rt in die rechte Hand, die Gabel in die linke, die Ellbogen liegen am K\u00f6rper. Man schenkt zuerst der Dame ein, dann erst sich selbst. L\u00e4chle leicht beim Essen, aber nicht zu sehr. Nur so viel, wie es f\u00fcr die gute Stimmung der anderen angezeigt ist.<br \/>\nDas Schaf erinnerte sich dieser Vorschriften und l\u00e4chelte verlegen. Sein L\u00e4cheln wirkte sehr angenehm.<br \/>\n\u201eWarum grinst du denn so?\u201c riefen da die anderen. \u201eWie lange sollen wir dich noch erziehen?\u201c<br \/>\nDas Schaf stellte schuldbewusst sein L\u00e4cheln ein.<br \/>\n\u201eDie Regeln f\u00fcr das Essen in einer Gemeinschaft fordern doch&#8230;\u201c<br \/>\n\u201eAch was! Du hast es gerade n\u00f6tig, von einer Gemeinschaft zu reden! Du, ihr schwarzer Fleck!\u201c<br \/>\nDas Schaf senkte betreten den Kopf. Das Kollektiv hatte recht, es so hart zu behandeln. Denn es war kein gew\u00f6hnliches Schaf, sondern ein schwarzes.<br \/>\nJede Herde hat ein schwarzes Schaf.<br \/>\nEs ist der Schandfleck der Gruppe und blamiert diese bei allen feierlichen Anl\u00e4ssen, denn sosehr man es auch in den hinteren Reihen versteckt, es f\u00e4llt doch immer auf.<br \/>\nWie sollte es auch nicht &#8211; eine ideal wei\u00dfe Herde, wei\u00df wie eine Sommerwolke, rein wie eine Schneewehe, zieht dahin, und mittendrin schaukelt der normwidrige schwarze Kopf des schwarzen Schafes.<br \/>\nDas Kollektiv war ganz und gar wei\u00df, ein Strau\u00df Schneegl\u00f6ckchen geradezu, und dazwischen nun pl\u00f6tzlich das schwarze Schaf. Nur dieses eine. Ganz und gar schwarz, wie Kohle. W\u00e4re doch wenigstens ein Bein wei\u00df gewesen!<br \/>\nAber nein &#8211; alles schwarz, sogar die Augen.<br \/>\n\u201eWas will es eigentlich mit dieser Schw\u00e4rze bezwecken?\u201c fragten die Mitglieder des Kollektivs gereizt. \u201eUns zeigen, dass es was anderes ist als wir? Was Besseres? \u201eIhr alle seid wei\u00df, aber ich, seht her, ich bin schwarz!\u201c<br \/>\nNichts als Sorgen bereitete ihnen dieses Schaf.<br \/>\nTrotzdem, sagte sich das Kollektiv, ist es unsere Pflicht, alles in unseren Kr\u00e4ften Stehende zu tun, um ihm zu einem normalen Aussehen zu verhelfen, damit es sich in die Gemeinschaft f\u00fcgt und so wird wie wir alle!<br \/>\nLange arbeiteten sie an ihm. Sie redeten ihm ein, dass ein schwarzes Schaf eine Schande f\u00fcr die ganze Herde sei und es g\u00fcnstigstenfalls an einem Gebrechen leide, von dem es radikal geheilt werden m\u00fcsse, da sonst wom\u00f6glich noch das ganze Kollektiv ins Ungl\u00fcck geraten werde.<br \/>\n\u201eEin Kollektiv muss eine Einheit bilden\u201c, erkl\u00e4rten sie. \u201eEs muss als geschlossener Block seinen Weg gehen, du aber spaltest die Reihen, du treibst einen Keil zwischen uns. Von wo aus man uns auch betrachtet, immer sieht man dich und deinen schwarzen Pessimismus.\u201c<br \/>\nEs war kein Leben mehr f\u00fcr das schwarze Schaf in der Herde. Jeder seiner Schritte wurde bekrittelt, alles, was es tat, weckte Emp\u00f6rung. Wollte es einen Schluck Wasser trinken, riefen alle: \u201eWie denn, jetzt trinkt es? Ist schwarz wie die Nacht, aber muss unbedingt Wasser haben! Wer wei\u00df, was es morgen verlangt!\u201c<br \/>\nAn allem Ungemach in der Herde war nat\u00fcrlich dieses Schaf mit dem verdammten schwarzen Kopf und den schwarzen Beinen schuld.<br \/>\n\u201eWie sollen wir jemals Erfolge erringen\u201c, sprachen zu Recht die Wei\u00dfen, \u201esolange sich in unseren Reihen ein solches Schaf befindet? Man sollte es wirklich mal ernsthaft fragen, warum es eigentlich so schwarz ist!\u201c<br \/>\nAber das wusste das Schaf nicht. Es war schwarz zur Welt gekommen und hatte einfach so eine Natur.<br \/>\n\u201eDie Zeiten sind vorbei\u201c, sagte das Kollektiv, \u201ein denen wir die Natur gef\u00fcrchtet haben. Heute k\u00e4mpfen wir gegen sie an, besiegen sie und machen sie uns dienstbar.\u201c<br \/>\nLange und beharrlich k\u00e4mpfte das Kollektiv gegen die Natur, und am Ende begann sich das Schaf zur allgemeinen Freude tats\u00e4chlich zu ver\u00e4ndern.<br \/>\nZuerst wurde sein Kopf wei\u00df.<br \/>\nDanach seine beiden Hinterbeine.<br \/>\nErfreut \u00fcber die Resultate, verdoppelte das Kollektiv seine Anstrengungen.<br \/>\nDas Schaf wurde zur H\u00e4lfte wei\u00df. Es war nun ein halb schwarzes, halb wei\u00dfes Schaf.<br \/>\nUnd eines Tages war es ganz wei\u00df.<br \/>\nJetzt glichen sie allesamt wei\u00dfen Sommerwolken und reinen Schneewehen.<br \/>\nF\u00fcr das ehedem schwarze Schaf begann ein frohes Leben wie f\u00fcr alle \u00fcbrigen. Es lief \u00fcber die Wiese, wie es ihm gefiel, schlug Purzelb\u00e4ume, hielt die Gabel in der rechten Hand und gebrauchte das Messer \u00fcberhaupt nicht.<br \/>\nDas Leben war sch\u00f6n.<br \/>\nEines Tages aber verdunkelte sich ganz pl\u00f6tzlich der Himmel, und Blitze durchschnitten die Finsternis. Regen prasselte nieder, die B\u00e4ume bogen sich im Sturm, der alles vor sich her trieb.<br \/>\nUnaufh\u00f6rliche Wasserg\u00fcsse peitschten die Erde, und das Kollektiv wurde v\u00f6llig zerstreut, teils weggesp\u00fclt, teils vom Wind in verschiedene Richtungen abgedr\u00e4ngt. Einige versuchten, sich an etwas zu klammern, aber das gelang ihnen nicht, und der Wasserstrom riss sie fort, wobei sie sich verzweifelt bem\u00fchten, an der Oberfl\u00e4che zu bleiben, um nicht zu ertrinken. Unser Schaf geriet in das Zentrum des Infernos, wurde an B\u00e4ume gesto\u00dfen und glitt mit den tr\u00fcben Wassern einen Bach hinab.<br \/>\nNach zwei Tagen lie\u00df das Unwetter nach.<br \/>\nDas Schaf lief in die Berge und betrachtete froh die gr\u00fcnen Almen. Bald w\u00fcrde wieder das gl\u00fcckliche Leben beginnen, das Leben eines wei\u00dfen Schafes.<br \/>\nDa h\u00f6rte es weit unten im Tal die melodischen Glocken einer Herde und rannte sogleich Hals \u00fcber Kopf darauf zu.<br \/>\nAls es n\u00e4her kam, blieb es erstaunt stehen. Es traute seinen Augen nicht.<br \/>\nDie ganze Herde war schwarz.<br \/>\nSchwarz wie Kohle, ohne ein einziges wei\u00dfes Schaf. Nur schwarze &#8211; die K\u00f6pfe schwarz, die Beine schwarz, ja sogar die Augen. Und es begann alles von neuem.<br \/>\nJede Herde hat ein wei\u00dfes Schaf.<br \/>\nEs ist der Schandfleck der Gruppe und blamiert diese bei allen feierlichen Anl\u00e4ssen, und sosehr man es auch in den hinteren Reihen versteckt, es f\u00e4llt doch immer auf.<br \/>\nWie sollte es auch nicht &#8211; eine ideal schwarze Herde, schwarz wie die Nacht oder ein Kr\u00e4henfl\u00fcgel, und mittendrin schwankt der normwidrige Kopf eines wei\u00dfen Schafes.<br \/>\nDas Kollektiv war ganz und gar schwarz, schwarz wie Spanier, und dazwischen pl\u00f6tzlich das wei\u00dfe Schaf, wei\u00df wie eine Schneewehe. Wenn doch wenigstens ein Bein schwarz gewesen w\u00e4re!<br \/>\nAber nein &#8211; alles wei\u00df, sogar die Augen.<br \/>\nEin solches wei\u00dfes Schaf ist eine Schande f\u00fcr die ganze Herde, es ist g\u00fcnstigstenfalls mit einem Gebrechen behaftet, das mit einem chirurgischen oder sonst was f\u00fcr einem Messer wegoperiert werden muss. Denn ein Kollektiv muss als geschlossener Block auftreten und eine Einheit bilden.<br \/>\nWie aber soll das gehen mit einem solchen Schaf in den eigenen Reihen?<br \/>\nEs galt ohne Zweifel, den Fleck zu beseitigen, denn ein Kollektiv hat im Gleichschritt zu marschieren, da kann nicht jeder die F\u00fc\u00dfe setzen, wie er will.<br \/>\nUnd es begann eine harte T\u00e4tigkeit in dieser Richtung. Genutzt wurden dabei die bereits bekannten Methoden der \u00dcberzeugungsarbeit sowie auch andere spezifische Verfahren f\u00fcr den konkreten Fall, nat\u00fcrlich in flexibler Anwendung.<br \/>\nDas wei\u00dfe Schaf bekam allm\u00e4hlich wieder seine schwarze F\u00e4rbung. Aber welchen Preis es daf\u00fcr zahlte, das wusste es nur allein.<br \/>\nZuerst wurde es zur H\u00e4lfte schwarz, und das Kollektiv freute sich verdienterma\u00dfen schon seines Erfolges. Dann aber kam die Sache pl\u00f6tzlich ins Stocken. Der Wandel ging nicht weiter, und das Schaf blieb halb schwarz, halb wei\u00df.<br \/>\nDie Gemeinschaft verdoppelte ihre Anstrengungen, doch vergebens.<br \/>\n\u201eEs soll Farbe bekennen!\u201c riefen die Prinzipientreuesten. \u201eEntweder schwarz oder wei\u00df! So was ist Dualismus!\u201c<br \/>\n\u201eNichts da!\u201c protestierten andere. \u201eWas hei\u00dft hier \u201eentweder &#8211; oder\u201c? Hier gilt nur Schwarz!\u201c<br \/>\n\u201eZiehen wir ihm doch die wei\u00dfe H\u00e4lfte ab!\u201c schlug die Mehrheit vor.<br \/>\nMan einigte sich aber immerhin auf ein, allgemein gesehen, humaneres Vorgehen, der besseren erzieherischen Wirkung wegen.<br \/>\nDas Kollektiv arbeitete weiter an dem wei\u00dfen Schaf, ohne die M\u00fche zu scheuen, und am Ende war ihm der Sieg beschieden &#8211; das Schaf wurde \u00fcberall schwarz wie Kohle.<br \/>\nEines Tages, als es ebenso dasa\u00df und dar\u00fcber nachdachte, wie kompliziert doch diese Welt eingerichtet sei, trat ein ebenfalls kohlschwarzes Schaf zu ihm und schlug einen gemeinsamen Spaziergang vor.<br \/>\nAls sie den nahen Bergkamm erreicht hatten, sagte das andere Schaf: \u201eKommt dir an mir nicht was bekannt vor?\u201c<br \/>\nDas ehemals wei\u00dfe Schaf sah es aufmerksam an, lauschte auch der Stimme nach und erwiderte \u00fcberrascht: \u201eDoch, ich kenne dich irgendwoher, aber ich kann mich nicht erinnern.\u201c<br \/>\n\u201eDenk mal ein bisschen nach!\u201c sagte das andere neckend.<br \/>\n\u201eDeine Stimme ist mir sehr vertraut\u201c, meinte das Schaf. \u201eAber was anderes f\u00e4llt mir nicht ein.\u201c<br \/>\n\u201eWir waren doch schon fr\u00fcher zusammen in einer Herde!\u201c half das schwarze Schaf lachend. \u201eIn der wei\u00dfen! Ich wei\u00df noch, wie du zu uns gekommen bist, schwarz wie eine Kr\u00e4he.\u201c<br \/>\nErst jetzt begriff das ehedem wei\u00dfe Schaf, weshalb ihm so vieles in seiner jetzigen schwarzen Herde bekannt vorkam.<br \/>\n\u201eAber&#8230; du warst doch&#8230; du warst doch wei\u00df!\u201c entgegnete es verwirrt. \u201eIhr habt mich doch umerzogen und mich wei\u00df gemacht. Wieso bist du jetzt schwarz? Musstest du etwa auch&#8230;\u201c<br \/>\n\u201eWoher denn!\u201c unterbrach es das andere. \u201eAls ich in diese Herde kam, war ich schon schwarz.\u201c<br \/>\n\u201eJa wie denn, mit deinem wei\u00dfen Pelz?\u201c<br \/>\nDas andere Schaf l\u00e4chelte nachsichtig.<br \/>\n\u201eGanz einfach\u201c, erwiderte es. \u201eIch bin gef\u00e4rbt. Die drei da dr\u00fcben, die dort bei den B\u00fcschen weiden, die stammen auch aus unserer alten Herde. Sie waren wei\u00df wie Schneegl\u00f6ckchen.\u201c<br \/>\n\u201eDie sind auch gef\u00e4rbt?\u201c<br \/>\n\u201eNur das eine\u201c, entgegnete das gef\u00e4rbte Schaf. \u201eDie anderen beiden sind schwarz von Natur, die waren damals f\u00fcr die wei\u00dfe Herde umgef\u00e4rbt.\u201c<br \/>\nUnser Schaf schaute verbl\u00fcfft zu den dreien hin.<br \/>\n\u201eIm \u00fcbrigen\u201c, sagte das gef\u00e4rbte noch, \u201ebin ich nicht ganz sicher. Woher soll man letztlich wissen, was einer fr\u00fcher war?\u201c<br \/>\nUnser Schaf dachte mit unverwandtem Blick bei sich, wie einfach diese Welt, diese wei\u00dfe schwarze Welt, doch eingerichtet sei. Dann fragte es, wo man sich denn schwarz oder wei\u00df umf\u00e4rben lassen k\u00f6nne.<br \/>\n\u201eDas macht jeder selber\u201c, erwiderte das andere. \u201eEs kann einen niemand umf\u00e4rben, wenn man es nicht selbst tut. Jeder f\u00fcr sich allein.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>\u00dcbersetzt von Hartmut Herboth<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es war ein ganz gew\u00f6hnlicher Tag, ob allerdings ein Dienstag oder ein Mittwoch, das kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Heutzutage kann man \u00fcberhaupt nichts mit Sicherheit behaupten. Oft sieht etwas anfangs wie ein Dienstag aus, es besitzt alle Merkmale eines richtigen Dienstags, und man glaubt, es sei ein Dienstag. 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